{"id":566,"date":"2013-02-24T14:20:27","date_gmt":"2013-02-24T13:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/gilde-alfred-delp.de\/cms\/?page_id=566"},"modified":"2013-03-04T14:01:00","modified_gmt":"2013-03-04T13:01:00","slug":"ruhrstadion","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gilde-alfred-delp.de\/cms\/beispiel-seite\/cartellversammlung-2013\/orte-2\/ruhrstadion\/","title":{"rendered":"Ruhrstadion"},"content":{"rendered":"<p>Ruhrstadion (im Moment <em>re<strong>wir<\/strong>powerSTADION<\/em>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das\u00a0<b>Ruhrstadion<\/b> ist die Wettkampfst\u00e4tte des Fu\u00dfballklubs VfL Bochum. Das Stadion liegt an der Castroper Stra\u00dfe im Nordosten der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorg\u00e4ngervereine bereits seit 1911 Fu\u00dfball spielen. Der VfL Bochum verf\u00fcgt damit \u00fcber eine der traditionsreichsten Wettkampfst\u00e4tten im deutschen Profifu\u00dfball.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1911 pachtete der <i>SuS 1908 Bochum<\/i> eine Wiese au\u00dferhalb der damaligen Stadtgrenzen. Das erste offizielle Fu\u00dfballspiel an der Castroper Stra\u00dfe fand vor 500 Zuschauern am 8. Oktober 1911 beim Spiel des <i>SuS 1908 Bochum<\/i> und dem <i>VfB Hamm<\/i> statt. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Sportplatz zu einem Stadion ausgebaut.<br \/>\nDer <i>TuS 1848 Bochum<\/i> (ein Fusionsverein der 1919 aus dem <i>SuS 1908 Bochum<\/i> und dem <i>TV Bochum 1848<\/i> entstand) errichtete 1921 ein Stadion mit Platz f\u00fcr etwa 50.000 Zuschauer an der Castroper Stra\u00dfe. Zum ersten Spiel im neuen Stadion war der D\u00fcsseldorfer SC 99 zu Gast. Zu diesem Zeitpunkt war das Bochumer Stadion eines der modernsten und gr\u00f6\u00dften Fu\u00dfballstadien Deutschlands, sodass am 2. Juli 1922 die Deutsche Fu\u00dfballnationalmannschaft hier die Ungarn zu einem Freundschaftsspiel empfing. In den 1920er und 1930er Jahren war das Stadion an der Castroper Stra\u00dfe die Heimat der Gauligisten des <i>TuS 1908 Bochum<\/i> (hervorgegangen aus dem <i>TuS 1848 Bochum<\/i> per Reinliche Scheidung mit dem <i>TV Bochum 1848<\/i> am 1. Februar 1924) und des <i>SV Germania Bochum 1906<\/i> und mehrmals Austragungsort von Spielen der Westdeutschen Fu\u00dfballmeisterschaft. Seit der Saison 1938\/39 der Gauliga Westfalen ist das Stadion die Heimst\u00e4tte des <a title=\"VfL Bochum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VfL_Bochum\">VfL Bochum<\/a>, einem Fusionverein der am 14. April 1938 aus dem <i>TV Bochum 1848<\/i>, dem <i>TuS 1908 Bochum<\/i> und dem <i>SV Germania Bochum 1906<\/i> entstand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 1950er Jahren errichtete der VfL eine Sitzplatztrib\u00fcne mit 2.700 Pl\u00e4tzen von denen 1.300 \u00fcberdacht waren. Nachdem Aufstieg in die Bundesliga zur Saison 1971\/72 musste auch das Stadion an die Anforderungen des Profifu\u00dfballs angepasst werden. So wurde eine Flutlichtanlage ben\u00f6tigt, die am 7. Oktober 1972 im Heimspiel des VfL gegen Borussia M\u00f6nchengladbach erstmals zum Einsatz kam. \u00c4hnlich wie die Nachbarn aus Dortmund (Westfalenstadion) und Gelsenkirchen (Parkstadion) wollten auch die Bochumer in den 1970er Jahren ein neues Stadion bauen. Der Verein bekam allerdings keine Genehmigung f\u00fcr einen Neubau, sodass das Stadion an der Castroper Stra\u00dfe schlie\u00dflich umgebaut wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Umbau fand zwischen M\u00e4rz 1976 und Juli 1979 statt und wurde in vier Etappen einzelner Trib\u00fcnenabschnitte realisiert. Der VfL Bochum spielte w\u00e4hrend des Umbaus in einer Baustelle. Zum Ende der Bundesliga-Saison 1975\/76 war Rasen an der Castroper Stra\u00dfe aufgrund des Umbaus unbespielbar. Der VfL Bochum musste f\u00fcr die letzten sieben Heimspiele der R\u00fcckrunde in andere Stadien ausweichen. Sechsmal &#8211; die Spiele gegen Kaiserslautern, Duisburg, K\u00f6ln, Frankfurt, Berlin und Karlsruhe &#8211; spielte der VfL im <a title=\"Stadion am Schloss Str\u00fcnkede\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stadion_am_Schloss_Str%C3%BCnkede\">Stadion am Schloss Str\u00fcnkede<\/a> in Herne sowie am 2. April 1976 einmal im Dortmunder Westfalenstadion gegen den FC Schalke 04.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Ende der Umbauarbeiten wurde das Stadion am 21. Juli 1979 unter dem neuen Namen <i>Ruhrstadion<\/i> mit einem Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 eingeweiht.Die urspr\u00fcngliche Kapazit\u00e4t des Ruhrstadions betrug 49.522 Zuschauerpl\u00e4tze. Diese Kapazit\u00e4t wurde jedoch durch zahlreiche Umbauten verringert. So wurde vor der Saison 1997\/98 die Westtrib\u00fcne, die urspr\u00fcnglich eine reine Stehplatztrib\u00fcne war, zu einer Sitzplatztrib\u00fcne umgebaut. Die aktuelle Kapazit\u00e4t (Saison 2012\/13) betr\u00e4gt 29.299 Pl\u00e4tze, davon 16.174 Sitz- und 13.125 Stehpl\u00e4tze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Deutsche Fu\u00dfballnationalmannschaft spielte in diesem Zeitraum dreimal im Ruhrstadion. In der Qualifikation zur WM 1982 am 23. September 1981 gegen Finnland, und die Freundschaftsspiele gegen Jugoslawien am 11. Mai 1986<sup id=\"cite_ref-14\">[14]<\/sup> und Ghana am 14. April 1993.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ZSKA Moskau trug sein Heimspiel in der UEFA Champions League 1992\/93 gegen die Glasgow Rangers am 9. Dezember 1992 aufgrund der Witterungsverh\u00e4ltnisse in Russland im Ruhrstadion aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit August 2003 verf\u00fcgt der VfL Bochum \u00fcber ein f\u00fcnfst\u00f6ckiges Stadioncenter hinter der Nordtrib\u00fcne des Ruhrstadions. Es bietet R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsstelle, Nachwuchsabteilung, den Vorstand, die Mannschaft sowie f\u00fcr die Betreuung von rund 1250 VIPs. Im Erdgeschoss des Stadioncenters sind ein Fanshop sowie eine Gastronomie (\u201e8zehn48\u201c) eingerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 30. September 2004 \u2013 beim <a title=\"UEFA-Cup\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UEFA-Cup\">UEFA-Cup<\/a>-Spiel gegen Standard L\u00fcttich \u2013 wurde die Ostkurve, der Fanblock der VfL-Anh\u00e4nger, mit Sitzpl\u00e4tzen best\u00fcckt, welche allerdings f\u00fcr den normalen Ligabetrieb wieder entfernt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Beginn der Saison 2006\/07 tr\u00e4gt das <i>Ruhrstadion<\/i> den Namen von <i>Rewirpower<\/i>, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Bochum und anderer Energieversorger. Der Vertrag zwischen Verein und Unternehmen lief \u00fcber f\u00fcnf Jahre und wurde 2011 bis 2016 verl\u00e4ngert. Wie in vielen anderen F\u00e4llen auch wird die Umbenennung von dem Gro\u00dfteil der Bochumer Fanszene kritisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bochum war Spielort bei der Europameisterschaft der U21-Junioren 2004, unter anderem auch des Endspiels. W\u00e4hrend der U-20-Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft der Frauen 2010 und der Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2011 war das Ruhrstadion unter dem Namen <i>\u201eFIFA Frauen-WM-Stadion Bochum\u201c<\/i> Austragungsort. Um den FIFA-Normen zu entsprechen, wurde das Stadion bis 2011 renoviert. Auch das Stadioncenter wurde aus Anlass der WM erweitert. So entstand dort das Medienzentrum, es wurden neue R\u00e4ume f\u00fcr die Betreuung von VIPs geschaffen, und auch die von den Spielern genutzten R\u00e4umlichkeiten beispielsweise f\u00fcr Fitness und Physiotherapie wurden vergr\u00f6\u00dfert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom 4. bis 9. Oktober 2011 feierte der VfL Bochum die Jubil\u00e4umswoche <i>\u201e100 Jahre Fu\u00dfball an der Castroper Stra\u00dfe\u201c<\/i>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a title=\"Herbert Gr\u00f6nemeyer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbert_Gr%C3%B6nemeyer\">Herbert Gr\u00f6nemeyer<\/a> spielte und spielt immer wieder ausverkaufte Open-Air-Konzerte im Stadion. Dies war bis dato 1985, 1994, 1998, 2003, 2007, 2009 und 2012 der Fall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruhrstadion (im Moment rewirpowerSTADION) Das\u00a0Ruhrstadion ist die Wettkampfst\u00e4tte des Fu\u00dfballklubs VfL Bochum. Das Stadion liegt an der Castroper Stra\u00dfe im Nordosten der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorg\u00e4ngervereine bereits seit 1911 Fu\u00dfball spielen. 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