{"id":227,"date":"2012-11-15T18:35:51","date_gmt":"2012-11-15T16:35:51","guid":{"rendered":"http:\/\/gilde-alfred-delp.de\/cms\/?page_id=227"},"modified":"2013-03-04T14:03:43","modified_gmt":"2013-03-04T13:03:43","slug":"propsteikirche-st-peter-und-paul","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gilde-alfred-delp.de\/cms\/beispiel-seite\/cartellversammlung-2013\/orte-2\/propsteikirche-st-peter-und-paul\/","title":{"rendered":"Propsteikirche St. Peter und Paul"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Propsteikirche St. Peter und Paul<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die katholische <b>Propsteikirche St. Peter und Paul<\/b> ist die \u00e4lteste und bis 1655 einzige Kirche Bochums. Sie wird zu den zw\u00f6lf \u00e4ltesten Kirchen in Westfalen gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits zwischen 785 und 800 wurde von Kaiser Karl dem Gro\u00dfen auf dem Gel\u00e4nde ein Reichshof angelegt. Auf dem H\u00fcgel nebenan entstand wahrscheinlich eine dem Heiligen Petrus geweihte h\u00f6lzerne Missionskapelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Bau wurde im 11. Jahrhundert durch eine steinerne Saalkirche ersetzt. Die Kirche fiel am 25. April 1517 einem Feuer zum Opfer. Sie wurde 1547, unter Wiederverwendung des alten romanischen Chors, als sp\u00e4tgotische Hallenkirche wieder aufgebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum Bau der evangelischen Pauluskirche 1655-1659 wurde die einzige Bochumer Kirche f\u00fcr etwa 100 Jahre von beiden Konfessionen genutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1766 wurde der Turm restauriert und zwischen 1872 und 1874 wurde die Kirche um ein Querhaus, einen f\u00fcnfseitigen Plygonchor sowie um eine Sakristei erweitert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1920 kam es abermals zu einem Brand. Die Sch\u00e4den wurden aber innerhalb der beiden folgenden Jahre beseitigt. Wesentlich l\u00e4nger dauerte der Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem die Kirche weitestgehend zerst\u00f6rt wurde. Hierbei wurde die Seitenschiffe verl\u00e4ngert und zwei neue Kapellen angebaut. Erst 1959 wurde die Rekonstruktion abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1976 bis 1977 wurde das Kircheninnere v\u00f6llig erneuert. In Zusammenarbeit mit dem Landes- und Di\u00f6zesankonservator wurde, ohne enge Bindung an den historischen Befund, die Kirche ein wenig farbiger gefasst. Die Altarinsel wurde vorgezogen und die Restaurierung der Alt\u00e4re fortgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 68 Meter hohe Wehrturm, mit drei Fensterachsen in den beiden oberen Geschossen ist eines der Wahrzeichen Bochums. Vor den Besch\u00e4digungen im Zweiten Weltkrieg, war er mit Steinbr\u00fcstungenund Eckt\u00fcrmchen geschm\u00fcckt. Er beherbergt f\u00fcnf gro\u00dfe Gussstahlglocken, die im Bochumer Verein gegossen wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausstattung<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Das f\u00fcnfseitige Fl\u00fcgelretabel stammt wohl aus der Zeit um 1884. Die Lindenholzreliefs zeigen Darstellungen aus dem Leben Christi. Die Mitteltalfel ist aus neuerer Zeit.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Kreuzaltar aus Holz wurde 1884 von Theodor Brockhinke angefertigt. Das Mittelteil zeigt einen Gnadenstuhl, es wurden Kopf und Oberk\u00f6rper einer Christusfigur des 13.\/14. Jahrhunderts verwendet.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der h\u00f6lzerne Marienaltar von 1884 ist ebenfalls eine Arbeit von Brockhinke; das Hauptbild mit einer Rosenkranzmadonna wurde 1875 von Franz Ittenbach gemalt. Der Holzkern des Reliquienschrein in der Mensa, mit den Reliquien der Hl. Perpetua und Felicitas, wurde um 1100 mit versilbertem und vergoldetem Kupferblech verkleidet. Um 1200 wurden die Langseiten mit emaillierten Arkaturen, in denen sp\u00e4tgotische, in Silber getriebene Apostelfiguren stehen, geschm\u00fcckt. Der Schrein wurde 1881 \u00fcberarbeitet.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Das Sakramentsh\u00e4uschen aus Stein wurde um 1460 hergestellt.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der romanische Taufstein aus der Zeit um 1175 ist mit ungelenken Reliefdarstellungen aus dem Leben Christi und Palmettenfries verziert.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der Kruzifixus aus Holz, des sogenannten Bladenhorster Kreuzes, wurde 1352 von Bernhard von Waltrop geschnitzt, das Kreuz ist aus neuerer Zeit.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Beweinungsgruppe aus Eichenholz stammt aus der Zeit um 1520.<\/li>\n<\/ul>\n<p>wikipedia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Propsteikirche St. Peter und Paul Die katholische Propsteikirche St. Peter und Paul ist die \u00e4lteste und bis 1655 einzige Kirche Bochums. 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